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Firmennachrichten über Umfassendes Verfahren zur Beurteilung des Zustands von Bently 3500-kompatiblen Wirbelstromsonden und Proximitoren
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Umfassendes Verfahren zur Beurteilung des Zustands von Bently 3500-kompatiblen Wirbelstromsonden und Proximitoren

2026-09-04

Neueste Unternehmensnachrichten über Umfassendes Verfahren zur Beurteilung des Zustands von Bently 3500-kompatiblen Wirbelstromsonden und Proximitoren

Anwendbar auf: 3300 XL-Serien-Sonden (8/11/14 mm) und Proximitor der Serie 330180, die mit 3500 Vibrations-/Wegüberwachungsmodulen verwendet werden. Der Prozess umfasst fünf Schritte – von einfach bis fortgeschritten –, um Fehler schnell zu lokalisieren: Sichtprüfung → elektrische Prüfung bei abgeschalteter Stromversorgung → Überprüfung der angelegten Spannung → professionelle Kalibrierung (mit TK-3E) → Überprüfung der 3500 Systemalarme.

I. Sicht- und physikalische Inspektion (Schritt 1: Betrieb bei abgeschalteter Stromversorgung)

1. Sondeninspektion

  • Spitze/Fläche: Frei von Dellen, Kratzern, Korrosion oder angesammeltem Öl/Schmutz; die keramische Sensorfläche muss intakt sein, ohne Risse oder Abplatzungen. Wenn die Spitze beschädigt ist, ist die interne Spule wahrscheinlich beeinträchtigt, was eine sofortige Beurteilung als "beschädigt" erfordert.
  • Kabel/Stecker: Die Sondenspitze darf keine Isolationsschäden, Knicke oder Alterungserscheinungen aufweisen; der BNC-Koaxialstecker muss frei von Oxidation, Verformung oder Wassereintritt sein; Gewinde müssen intakt sein (keine überdrehten Gewinde).

2. Proximitor-Inspektion

  • Gehäuse: Frei von Verformungen, Wassereintritt oder Korrosion durch Öl/Schmutz; Kabelanschlüsse dürfen keine Anzeichen von Verbrennung oder Schwärzung aufweisen.
  • Beschriftung: Überprüfen Sie die auf dem Proximitor angegebene Gesamtkabellänge (5m/9m/14m); die kombinierte Länge des Sondenkabels und des Verlängerungskabels muss dieser Spezifikation entsprechen, da eine Nichtübereinstimmung die Empfindlichkeit beeinträchtigt.

3. Verlängerungskabel

  • Koaxialmantel: Keine Beschädigung der Außenisolierung.
  • Steckverbinder: BNC-Steckverbinder an beiden Enden müssen frei von Wassereintritt oder verbogenen Mittelstiften sein.
  • Zwischenstecker: Dichtung muss intakt sein, kein Ölleck.

II. Elektrische Messungen bei abgeschalteter Stromversorgung (Multimeter + Megohmmeter; Unterscheidung zwischen Sonden- und Kabelfehlern)

(1) Durchgangswiderstand der Sondenwicklung (Multimeter im Widerstandsmodus)

Trennen Sie die Sonde vom Verlängerungskabel und messen Sie den Widerstand zwischen dem Mittelstift des BNC-Steckers der Sonde und dem abgeschirmten Gehäuse:

  • Akzeptanzkriterien: 8-mm-Sonde: 5–15 Ω; 11/14-mm-Sonden: ähnlicher Bereich, Abweichung ≤5 % vom Werkswert.

Fehlerdiagnose:

  • Widerstand = Unendlich: Interne Spule offen; Sonde defekt.
  • Widerstand ≈ 0 Ω: Spule kurzgeschlossen; Sonde defekt.
  • Widerstand >> 15 Ω: Kabelbruch oder schlechter Kontakt.

(2) Isolationswiderstand der Sonde (500V Megohmmeter)

Messen Sie zwischen dem Mittelstift der Sonde und dem Metallgehäuse/der Panzerung:

  • Akzeptabel: ≥100 MΩ
  • Fehler: Isolation <5 MΩ → Feuchtigkeitseintritt in die Sonde oder interner Isolationsdurchschlag; führt zu Signalverschiebung oder unregelmäßigen Sprüngen.

(3) Prüfung des Verlängerungskabels

  1. Durchgang: Mittelstifte an beiden Enden verbunden (2–5 Ω); Schirme an beiden Enden verbunden (0–1 Ω); unendlicher Widerstand zeigt einen Kabelbruch an.
  2. Isolation: Isolation zwischen Mittelstift und Schirm ≥100 MΩ; Werte darunter deuten auf eine Beschädigung des Kabelmantels oder einen Kurzschluss hin.

(4) Proximitor-Isolation (Vorabprüfung)

Die Isolation zwischen den Stromversorgungs-/Signalausgangsanschlüssen des Proximitors und dem Gehäuse muss ≥100 MΩ betragen; geringe Isolation deutet auf Feuchtigkeitseintritt oder internen Schaltungsdurchschlag hin.

III. Statischer Spannungstest unter Strom (Schlüsselmethode zur Bestimmung des Zustands des Proximitors)

Definitionen der Proximitor-Anschlüsse (3-Draht-Konfiguration)

  • VT: -24V DC Stromversorgung negativ (Bereich: -17,5 bis -26V DC; Verpolung strengstens untersagt)
  • COM: Gemeinsame Referenzmasse
  • OUT: Spaltspannungssignalausgang (Messen zwischen OUT und COM mit einem Multimeter im DC-Modus)

Schritt 1: Überprüfen Sie die ordnungsgemäße Stromversorgung

Trennen Sie den Sondenkreis und schalten Sie nur den Proximitor ein. Messen Sie die Spannung zwischen VT und COM; sie sollte stabil zwischen -18 und -24V DC liegen. Wenn keine Spannung anliegt, die Spannung zu niedrig ist oder die Polarität umgekehrt ist, beheben Sie zuerst das Stromversorgungsproblem, anstatt davon auszugehen, dass der Sensor beschädigt ist.

Schritt 2: Leerlauf-Kurzschlusstest (Zur Isolierung des Zustands des Proximitors)

Trennen Sie die Sonde/das Verlängerungskabel. Verwenden Sie ein Metallobjekt, um den Mittelstift des BNC-Steckers mit dem äußeren Schirmgehäuse auf der Proximitor-Seite kurzuschließen:

  • Akzeptable Ausgangsspannung: -0,6 bis -0,8V DC

Fehlerdiagnose: Wenn die Spannung außerhalb dieses Bereichs liegt, fehlt oder der Versorgungsspannung folgt, ist die interne Schwingungs-/Demodulationsschaltung beschädigt; ersetzen Sie das Gerät.

Schritt 3: Sonde anschließen und Spaltspannung messen (Linearitäts-/Nullpunktprüfung)

Richten Sie die Sonde auf eine saubere Kohlenstoffstahl-Zieloberfläche aus und fahren Sie sie langsam zum linearen Mittelpunkt (Standard-Nullspaltabstand beträgt ca. 1,27 mm / 50 mils):

  1. Normale Nullpunktspannung für eine 8-mm-Sonde: -9,0 bis -10,0V DC
  2. Bewegen Sie die Sonde langsam von der Zieloberfläche weg: Die Ausgangsspannung sollte sanft auf -2V ansteigen; eine Annäherung sollte einen sanften Abfall auf -18V verursachen. Das Signal darf während der gesamten Bewegung keine plötzlichen Sprünge oder Stufen aufweisen.

Fehlerbehebung bei Spannungsanomalien

  1. Konstante Ausgabe ≈ -24V: Sondenkreis offen (Kabelbruch, loser Stecker oder Spalt überschreitet den maximalen linearen Bereich);
  2. Konstante Ausgabe ≈ 0V: Kurzschluss zwischen dem Sonden-/Kabelkern und dem Schirm;
  3. Signifikante Spannungsdrift oder häufige unregelmäßige Sprünge: Beschädigte Sondenisolation, beschädigte Kabelabschirmung oder gealterter Proximitor;
  4. Unregelmäßige Spannungsänderungen oder stufenartige Sprünge: Schlechter Kontakt aufgrund von Oxidation des BNC-Steckers.

IV. Professionelle quantitative Bewertung mit TK-3E Kalibrator (Präzise Überprüfung von Empfindlichkeit/Linearität; obligatorisch für die jährliche Geräteinspektion)

  1. Wählen Sie die geeignete Montagehalterung, befestigen Sie die Sonde auf dem Mikrometer-Verstellschlitten, schließen Sie die Sonde, das Verlängerungskabel (passende Länge) und den Proximitor vollständig an und verbinden Sie sie mit einer Standard-24V-Stromversorgung.
  2. Nullpunktkalibrierung: Stellen Sie das Mikrometer auf 50 mils (1,27 mm) ein; die Ausgangsspannung muss im Standard-Nullpunktbereich (-9,0V ± 0,5V) liegen.
  3. Mehrpunkt-Linearitätstest (4 äquidistante Punkte über den gesamten Bereich von 0–80 mils):

Die Standardempfindlichkeit für eine 8-mm-Sonde beträgt 7,87 V/mm (200 mV/mil); eine Spannungsabweichung von ≤ ±0,5 % des vollen Skalenwerts an jedem Punkt gilt als akzeptabel.

  1. Fehlerdiagnose:
  • Linearitätsabweichung überschreitet Grenzwerte oder Empfindlichkeitsdrift > 10%: Alterung der Sondenwicklung oder Drift der Proximitor-Schaltung;
  • Nichtlineare Kurve oder abrupte Sprünge an Wendepunkten: Beschädigte Sonde oder beschädigter Proximitor.

V. Zusätzliche Diagnose über 3500 Systemmodul-Statusalarme

  1. Kanal-Rotlicht ständig an (Hard Fault/Probe Fault): Das 3500-Modul erkennt einen offenen oder kurzgeschlossenen Stromkreis in der Sensorschleife; wahrscheinliche Ursachen sind ein gebrochenes Sonden-Kabel, ein kurzgeschlossenes Kabel oder kein Ausgang vom Proximitor.
  2. OK-Grünlicht blinkt oder ist aus: Ungewöhnliche Proximitor-Stromversorgung oder interner Schaden; Schleifen-Selbsttest fehlgeschlagen.
  3. Signal auf dem Überwachungsbildschirm zeigt signifikante Drift, Schwankungen oder Überlauf: Schlechte Sondenisolation, Proximitor-Thermikdrift-Fehler oder Störungen durch Schirm-Erdung.
  4. Vergleichsmethode (schnelle Fehlerbehebung vor Ort): Tauschen Sie den Kanal gegen eine Sonde und ein Kabel aus, von denen bekannt ist, dass sie sich in gutem Zustand befinden. Wenn der Fehler mit der Sonde wandert, ist die Sonde beschädigt; wenn der Fehler auf dem ursprünglichen Kanal verbleibt, liegt der Fehler beim Proximitor oder der Modulkarte.

VI. Zusammenfassungstabelle zur schnellen Fehlerbehebung

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Fehlersymptom | Wahrscheinlich beschädigte Komponente

Fehlersymptom Wahrscheinlich beschädigte Komponente
Spulenwiderstand unendlich/0Ω Interner Sonden-Kabelbruch/Kurzschluss
Isolationswiderstand extrem niedrig Feuchtigkeitseintritt in Sonde/Kabel oder beschädigte Isolation
Ausgang ≠ -0,6 bis -0,8 V nach Kurzschluss des BNC Vorverstärker beschädigt
Spaltspannung zeigt konstanten Wert anstelle einer sanften Änderung Kabel offen/kurzgeschlossen
TK-3E Linearität/Empfindlichkeit erheblich außerhalb der Toleranz Alterung der Sonde oder Proximitor-Drift
3500-Kanal zeigt kontinuierlich "Probe Fault" (rotes Licht) an Schleife offen/kurzgeschlossen; Fehler durch Messung des Widerstands in Abschnitten lokalisieren

⚠️ Wichtige Vorsichtsmaßnahmen

  1. Die Gesamtlänge des Sonden-Pigtails und des Verlängerungskabels muss mit der auf dem Proximitor angegebenen Länge übereinstimmen; eine Längenabweichung führt direkt zu einem Messfehler.
  2. Der Schirm darf nur am Proximitor-Ende geerdet werden, wobei der Schirm auf der Sonden-Seite offen bleibt, um Signalfluktuationen durch Schleifeninterferenzen zu vermeiden.
  3. Wenn das Gerät mit Verriegelungen ausgestattet ist, deaktivieren Sie die Vibrations-/Wegverriegelungen vor dem Test, um versehentliche Auslösungen des Geräts zu verhindern.
  4. Unterscheiden Sie zwischen "unsachgemäßem Installationsspalt" und "Hardware-Schaden": Stellen Sie den Spalt ein und reinigen Sie die Anschlüsse, bevor Sie feststellen, dass Komponenten defekt sind.

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