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2026-09-04
Während des Nachtbetriebs in einer Anlage führte eine Störung der Prozessbedingungen zu einer plötzlichen Signalfluktuation am Bently-Messpunkt für die axiale Verschiebung des Getriebes des Booster-Kompressors der Luftzerlegungsanlage, gefolgt von einem sofortigen Alarm wegen Unterbrechung. Da dieser Messpunkt mit einer "Zwei-von-Zwei" (2oo2) Verriegelungslogik arbeitet, bestand ein hohes Risiko, das Verriegelungssystem auszulösen. Nach Erhalt des Berichts kontaktierte das Instrumentierungsteam sofort das Prozess-Team, bearbeitete die Genehmigungen für Wartung und Verriegelungs-Bypass, stellte die sichere Isolierung auf der Prozessseite sicher und begab sich vor Ort, um das Problem zu beheben und zu lösen.
Anfängliche Symptome: Das Signal des Messpunktes schwankte, bevor es in einen offenen Stromkreis überging; die Ausgangsspannung des Proximity-Sondentreibers betrug 0V und der Widerstand der Sondenspule betrug 8Ω (was auf eine funktionierende Sonde selbst hindeutet).
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Die Hauptursache dieses Fehlers war eine Isolationsbeschädigung des gemeinsamen (COM) Kernkabels des TSI-Kabels, das vom Schaltschrank zum Getriebe des Booster-Kompressors verläuft. Dies verursachte einen intermittierenden Erdschluss, der die negative Versorgungsspannung zum Proximitor herunterzog, was zu anfänglichen Signalfluktuationen gefolgt von einem Drahtbruch führte. Ein Fehler der Sicherheitsbarriere wurde zunächst vermutet, da keine segmentierte Kabelisolierung durchgeführt worden war. Bei Bently-Wirbelstrom-Sondensystemen ist die intermittierende Erdung des gemeinsamen Anschlusses eine häufige Ursache für Schwankungen und Drahtbrüche bei Verschiebungs-Messpunkten an großen vibrierenden Maschinen. Bei der Fehlerbehebung sollten Isolationsprüfungen mit segmentierter Kabelisolierung priorisiert werden, um den unnötigen Austausch von Sicherheitsbarrieren, Proximitoren oder Sonden zu vermeiden und somit die Effizienz der Fehlerbehebung zu verbessern.
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