1. Produktübersicht
Bently 3500/22m ist ein von Bently Nevada eingeführtes Schwingungsüberwachungsmodul. Es ist Teil des Überwachungssystems der 3500er-Serie und wird hauptsächlich zur Schwingungsüberwachung und zum Schutz mechanischer Ausrüstung eingesetzt. Das Modul kann Signale von Wirbelstromsensoren oder Beschleunigungsmessern empfangen, genaue Schwingungsmessdaten liefern und einen Alarm auslösen, wenn der voreingestellte Schwellenwert überschritten wird, um wichtige Geräte vor Schäden zu schützen.
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2. Vorbereitung vor der Installation
1. Vorbereitung von Werkzeugen und Materialien
3500/22m Modul
3500-Rahmen (z. B. 3500/15)
Spezielles Installationswerkzeug-Kit
Antistatisches Armband
Digitalmultimeter
Signalgenerator
Spezielles Anschlusskabel
Erdungskabel
Systemkonfigurationssoftware (System 1 oder verwandte Konfigurationstools)
2. Sicherheitsvorkehrungen
Sicherstellen, dass der Arbeitsbereich sauber und trocken ist
Alle elektrischen Sicherheitsbestimmungen einhalten
Vor der Installation alle Stromquellen trennen
Antistatische Maßnahmen zum Schutz elektronischer Komponenten verwenden
Bestätigen, dass alle Anschlüsse mit der Schnittstelle übereinstimmen
3. Hardware-Installationsschritte
1. Rack-Installation
Installieren Sie den 3500-Rahmen (z. B. 3500/15) an der reservierten Position im Schaltschrank
Sicherstellen, dass der Rahmen fest fixiert ist und genügend Platz für die Wärmeableitung lässt
Bestätigen, dass der Rahmen gut geerdet ist (der Erdungswiderstand sollte weniger als 1Ω betragen)
2. Modulinstallation
Ein antistatisches Armband tragen
Das 3500/22m Modul aus der antistatischen Verpackung nehmen
Das Modul an den Schienen am Rahmen ausrichten
Das Modul sanft einschieben, bis es vollständig eingesetzt ist
Mit den Modulbefestigungsschrauben festziehen
3. Elektrischer Anschluss
Stromanschluss:
Redundante Stromversorgung anschließen (falls verwendet)
Bestätigen, dass die Stromversorgungsspannung den Anforderungen entspricht (normalerweise 24 VDC)
Die Stabilität der Stromversorgungsspannung messen (die Schwankung sollte weniger als ±5 % betragen)
Sensoranschluss:
Das Schwingungssensorkabel an den angegebenen Anschluss anschließen
Bestätigen, dass der Sensortyp mit der Modulkonfiguration übereinstimmt
Die Erdung der Kabelschirmung überprüfen
Kommunikationsanschluss:
Die Backplane-Kommunikationsschnittstelle des Rahmens anschließen
Die Netzwerkverbindung konfigurieren (falls verwendet)
IV. Softwarekonfiguration
1. Grundeinstellungen
Verwenden Sie die Konfigurationssoftware, um sich mit dem 3500-System zu verbinden
Wählen Sie das 3500/22m-Modul zur Konfiguration aus
Grundeinstellungen festlegen:
Modulname/ID
Sensortyp (Wirbelstrom/Beschleunigungsmesser)
Messbereich
Technische Einheit
2. Alarmschwellenwerte einstellen
Alarmebene konfigurieren (Warnung/Gefahr)
Jeden Alarmschwellenwert einstellen
Alarmverzögerungszeit konfigurieren
Alarmlogik einstellen (und/oder)
3. Signalverarbeitungseinstellungen
Filterparameter auswählen
Abtastfrequenz einstellen
Signalverarbeitungsalgorithmus konfigurieren
Dynamikbereich einstellen
V. System-Debugging
1. Statischer Test
Den Status der Betriebsanzeige überprüfen
Die Modul- und Rahmenkommunikation überprüfen
Überprüfen, ob die Konfigurationsparameter erfolgreich gespeichert wurden
Die Funktion des Alarmausgangsrelais testen
2. Dynamischer Test
Signalgenerator verwenden, um Sensorsignal zu simulieren
Standard-Sinuswellensignal eingeben
Die Genauigkeit des Messwerts überprüfen
Das Auslösen jedes Alarmschwellenwerts testen
Tatsächlichen Sensortest durchführen
Tatsächlichen Sensor anschließen
Signalwellenform beobachten
Dynamische Reaktionseigenschaften überprüfen
3. Systemintegrationstest
Kommunikation mit DCS/PLC testen
Datenanzeige des Host-Computers überprüfen
Funktion zur Aufzeichnung historischer Daten testen
Alarmverriegelungsfunktion überprüfen
VI. Behandlung häufiger Probleme
1. Modul kann nicht erkannt werden
Überprüfen, ob das Modul richtig installiert ist
Stromversorgung des Rahmens überprüfen
Backplane-Kommunikationsanschluss überprüfen
2. Ungenaue Messwerte
Sensorkalibrierung überprüfen
Signalverdrahtung überprüfen
Erdung überprüfen
Messparameter neu konfigurieren
3. Falschalarm
Alarmschwellenwerteinstellungen überprüfen
Signalstörungen überprüfen
Filterparameter anpassen
Sensorinstallation überprüfen
VII. Wartungsempfehlungen
Regelmäßig den Betriebsstatus des Moduls überprüfen
Regelmäßig die Messgenauigkeit überprüfen
Die Systemsoftware auf dem neuesten Stand halten
Regelmäßig das Erdungssystem überprüfen
Vollständige Wartungsaufzeichnungen erstellen
VIII. Sicherheitsvorkehrungen
Vor jeder Wartungsarbeit muss die Stromversorgung ausgeschaltet werden
Vor dem Ändern von Parametern die aktuelle Konfiguration sichern
Werkseitige Standardeinstellungen nicht willkürlich ändern
Beim Debuggen des Systems deutliche Zeichen setzen
Alle örtlichen Sicherheitsbestimmungen einhalten
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